Lokaltest – BACCO Tabacco e Venere
Auf der Suche nach einem Lokal für unseren monatlichen Zigarrenabend inklusive Essen bekam ich den Tipp zu einem ganz besonderen Lokal…
BACCO Tabacco e Venere
Ein Geheimtipp unter Genießern toskanischer Küche in Wien mit einer ganz besonderen Art, die Gäste zu bedienen.
Wir wußten nicht was uns erwartet, da die Homepage teilweise nicht funktioniert, keine Bilder darin zu finden sind und selbst am Telefon bei Patrone Alberto nichts rauszukriegen ist.
Seine erste Frage war: “Woher kennt ihr mein Lokal – kennen wir uns?“
Dieser eigenartige Start machte es nur noch interessanter und ich reservierte einen Tisch für 6-9 Personen unserer Zigarrenrunde (gestern).
Das Lokal ist eigentlich kein Lokal, sondern ein Weinhandel und Olivenölhandel mit einigen Tischen darin.
Als ich nach der Getränkekarte oder Speisekarte fragte (das Lokal war bereits voll – nur mit Reservierung!) betrachtete mich der (echte) italienische Kellner etwas kritisch und bemerkte, dass es keine Karte gäbe!
Gegessen wird, was Alberto kocht! Basta.
Die Weine kann man sich selbst aussuchen + € 3.- zum Straßenverkaufspreis und gegessen wird, was der Chef Alberto kocht.
Keine Diskussion, keine Wahlmöglichkeit und keine Kleinigkeiten. Ca 6-9 Gänge – wow.
Sicherheitshalber fragte ich gleich nach dem Preis und Umfang der Gaumenfreuden, um bei der Rechnung nicht ohnmächtig zu werden, aber das war gar nicht schlimm. Ca € 30,- pro Person.
Getränke extra. Zumindest gestern.
Man startet mit einer Platte Prosciutto, Salami und Porchetta. Dazu kleine Brotschnitten.
Laufend servierte der Kellner sehr kleine und köstliche Bruschette (denke es waren 4 verschiedene) und dann ging es weiter mit gratinierten Melanzaniecken, gratiniertem Fenchel (mit Bechamelsauce), Polpette, Zucchinitörtchen mit Basilikumcreme etc.
Kurz Luft holen – dann kam die Pasta: dünne Tagliatelle mit hausgemachter Wurst und leichter Oberssauce – herrlich.
Dann ging ein freudiges Raunen durch den Raum, als der Kellner mit diesem irrsinnig guten Braten kam (eine Art Schweinsbraten mit Rosmarin und mitgegarten Minikartoffeln).
Das wurde dann in sehr dünnen Scheiben serviert – nur ein Scheibchen für jeden, damit man sich nicht überessen kann. Eine Geschmacksexplosion am Gaumen. Etwas salzig, aber das verzeiht man gerne.
Der Abschluß war ein winziges Tiramisu mit luftiger Crema und fast ohne Kakao.
Abgesehen von den gereichten Bruschette, Zucchinitörtchen und Tiramisu wird alles am Tisch eingestellt und jeder nimmt sich selbst.
Wir waren alle begeistert. Keiner musste sich Gedanken machen was er isst und wir waren in guten Händen. Zum Glück hatten wir Hunger.
Das Personal war dauernd unterwegs, die nächsten Gänge zu bringen und sehr aufmerksam. Alle kannten sich sehr gut mit den Weinen, der Herkunft und Geschichte der Weingüter aus. Bemerkenswert.
Dann pafften wir zufrieden unsere fetten Zigarren (auch andere Gäste) und schlürften schon die dritte Flasche toskanischen Rotwein (Bolgheri rosso) und Alberto erkundigte sich sorgsam, ob wir wohl zufrieden sind. Selbst mit einer dicken Montechristo in der Hand, da er Zigarrenliebhaber ist und den Lokalnamen auch dahingehend angepasst hat.
Mit Sicherheit kein Nichtraucherlokal! Die Kleidung kann man dann ordentlich auslüften lassen, aber den Abend vergisst man nicht so schnell…
Kontaktdaten
BACCO Tabacco e Venere
Margaretenstraße 36
1040 Wien
Tel.: 585 66 92 oder 0699 121 688 46
www.bacchusco.at

Es ist so angenehm, sich beim Essen verwöhnen und überraschen zu lassen. Grenzgenial!
Und tolle, sehr angenehme Atmosphäre, auch die anderen Gäste haben sich offensichtlich mehr als wohl gefühlt und die Stimmung war – obwohl rundum fremde Menschen gesessen sind – total familiär, alle hatten das gleiche im Sinn, nämlich gut zu essen und zu trinken, mit einem Wort: zu genießen und einen schönen Abend zu verbringen.
Ich war dabei und muss sagen, SO kann Essen & Genießen Spaß machen!
ganz meine Meinung.
werde dort mit Feinschmeckerfreunden auch nochmal hingehen… die kennen das sicher noch nicht!
Finde die Preise auch sehr ok. Man muss halt nur bei den Preisen bei den Weinen aufpassen, dass man nicht zufällig ein Flascherl erwischt, dass so 200-300 Euro kostet.
Aber unser Wein war tadellos und lag glaub ich bei ca 15,- die Bottle.
Wir waren begeistert!
Ich hatte ein normales italienisches Restaurant erwartet und war überrascht, dass es keine Speisekarte gab und wir das Essen Gang für Gang serviert bekamen, ohne zu wissen was überhaupt kommt (anfangs auch ein wenig besorgt wegen des
)
Preises
Wirklich tolle Atmosphäre, sehr bemühte und zuvorkommende Gastgeber, leckeres Essen und einfach nur eine wunderbare Art einen Abend zu verbringen und dabei Essen und Wein zu genießen…
Und auf jeden Fall das Geld wert!
gehe normalerwweise zu keiner “italiener ” essen als italiener im ausland.
aber Alberto ist was anderes!!!!!!!!!!!!
ausserst angenehm , es ist “einfach” und alles stimmt
Ich wohne einige Gassen vom Lokal entfernt, ging oft vorbei, gestern aber war es soweit und wir aßen im “Olymp” der italienischen Küche, Es war herrlich, besser isst man in Italien auch nicht.